vSphere Client über das Internet nutzen

Damit sich der vSphere Client mit einem heimischen ESXi Server verbinden kann, sind zwei Ports im Router freizugeben. Das Management Network des ESXi Server muss natürlich über eine IP mit eingetragenen Gateway im Hausnetz erreichbar sein.

  • 443 TCP
  • 902 TCP

 

ESXi 5.0 / 5.1 bootet nicht vom USB-Stick

Die Installation auf einen USB-Stick ist prinzipiell einfach und wird von VMware direkt unterstützt. Sollte der Server nach der Installation und einem Neustart nicht von dem USB-Stick starten, so liegt es wahrscheinlich daran, das das Motherboard kein UEFI kann und somit ein booten von einer GPT Boot Partition nicht möglich ist.

VMware hat nämlich ab der vSphere 5.0 Version die Partitionstabelle von Master Boot Record (MBR) auf GUID Partition Tablet (GPT) geändert. Um dennoch auf nicht UEFI Boards booten zu können, muss schon vor der ESXi Installation eine Boot-Option gesetzt werden.

Folgende Schritte sind durchzuführen:

1.) Von der ESXi Installations-CD booten und die Installation im Boot-Manager starten

ESXi – Boot-Manager

2.) Sobald vom Boot-Manager zur Anzeige „Loading ESXi installier“ gewechselt wird, muss die Tastenkombination SHIFT + O bzw. UMSCHALT + O gedrückt werden.

ESXi – Start des Installers

3.) Unten links erscheint jetzt das Wort „runweasel“. Dieses Word ergänzen wir um eine Leerzeile und dem Wort „formatwithmbr“. Danach wird die Eingabe mit der Enter Taste bestätigt.

ESXi – Boot-Option „formatwithmbr“ wurde eingegeben.

4.) Die Boot-Option ist gesetzt und die Installation kann wie gewohnt fortgesetzt werden.

Konfiguration eines ESXi Hosts sichern

Trotz des Axioms „Never touch a running system“ gibt es vereinzelt den Fall, dass man die Konfiguration eines ESXi 3.5 oder eines ESXi 4.0 Hosts sichern möchte. Um diese z.B. bei Bedarf wiederherzustellen. In meinem aktuellen Fall war der Grund dafür, der Austausch des Boot USB-Sticks auf dem sich der Hypervisor befindet.

Vorraussetzung ist das für Windows und Linux frei verfügbare VMware „vSphere SDK for Perl“ Paket. Es kann hier herunter geladen werden. Nach der Installation des Pakets  befindet sich unter Windows im Startmenü  unter Programme/ VMware / VMware vSphere CLI / Command Prompt die passende Shell. Mittels ‚cd bin’ bewegen wir uns in den Ordner, indem die ausführbaren VMware CLI Binaries gespeichert sind. Natürlich kann auch die PATH Umgebungsvariable von Windows angepasst werden, so dass nunmehr ein direkter Aufruf möglich ist.

Mit folgenden Befehl wird die Konfiguration gesichert:

vicfg-cfgbackup.pl –server host IP –username root –password hostpasswort -s c:\backup-esx_name-build

Für für das Zurücksichern bzw. Laden der Konfiguration gibt es zwei Anwendungsfälle:

1. Der Host ist neu installiert und wurde noch nicht konfiguriert.

2. Der Host ist konfiguriert (Netzwerk Schnittstellen, Root Passwort etc.) und enthält bereits VMs.

Im ersten Anwendungsfall kann nun sehr bequem die Konfiguration mit folgenden Befehl geladen werden:
vicfg-cfgbackup.pl –server host IP –username root -l c:\backup-esx_name-build
Im zweiten Anwendungsfall muss der  Host in den Maintenance Modus geschaltet werden. D.h. alle VMs müssen angehalten oder heruntergefahren sein. Danach wird folgender Befehl ausgeführt:
vicfg-cfgbackup.pl –server host IP –username root –password hostpasswort -l c:\backup-esx_name-build
Wichtig in beiden Anwendungsfällen ist, dass der neue  Host die exakte ESXi Build Nummer trägt wie zum Zeitpunkt der Sicherung! Ansonsten wird die Meldung
Restore failed: fault.InvalidBundle.summary
ausgegeben und die Konfiguration wird nicht akzeptiert.