Ubuntu Bash auf Windows 10 neuinstallieren

Für eine komplette Neuinstallation reicht es nicht den Haken für das „Windows-Subsystem für Linux (Beta)“ neu zu setzen. Eine fehlerhafte Bash Konfiguration bleibt bestehen. Stattdessen hilft ein Ausflug auf die Eingabeaufforderung mittels Rechtsklick auf „Als Administrator ausführen“:

1. lxrun /uninstall /full
2. Mit „y“ bestätigen!
3. Neustart
4. lxrun /install /y

Windows Store trotz Verbots durch Gruppenrichtlinien temporär aktivieren

Ist der Windows Store über eine Gruppenrichtlinie deaktiviert, so kann er über das Anlegen eines einfachen Registry Schlüssel aktiviert werden.

Im Registrierungs-Editor zu dem Eintag „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\WindowsStore“ navigieren und ein neues DWORD „RemoveWindowsStore“ mit dem Wert 0 anlegen.

Windows Store aktivieren

Alterantiv kann der nachfolgende Inhalt in eine Text Datei mit der Dateiendung .reg kopiert werden. Durch einen Doppelklick auf die Datei wird es zur Windows Registrierung hinzugefügt:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\WindowsStore]
„RemoveWindowsStore“=dword:00000000

Nach einem Neustart steht der Windows Store zur Verfügung und Apps wie OneNote können geladen oder geupdated werden. Dies funktioniert nur so lange, bis das Betriebssystem sich wieder mit Gruppenrichtlinien der Domäne synchronisiert.

VNC über SSH verschlüsselt übertragen

Eine VNC Sitzung bietet standardmäßig keine Verschlüsselung. Um die VNC Verbindung abzusichern, ist es empfehlenswert diese durch einen SSH-Tunnel zu leiten.

In diesem Beispiel möchte ich von einem Windows 7 Rechner eine VPN Verbindung auf einem Mac mini mit OS X 10.7 herstellen. Es kann auch ein beliebiges Linux Derivat sein. Hauptsache der SSH Dienst auf dem Ziel Rechner ist eingerichtet und aktiviert.

Wir verwenden das kostenlose Programm PuTTY und geben im Feld „Host Name“ unsere IP Adresse vom Mac mini oder eine gültige dynamische Adresse ein. Die routerseitig mittels Portforwarding auf die IP des Macs verweist.

Danach klicken wir auf den Menüpunkt Connection / SSH / Tunnels. Im Feld „Source Port“ geben wir den VNC Port 5900 ein und im Feld „Destination“ geben wir die localhost IP des Macs (127.0.0.1) mit der gleichen Portnummer ein. Nach einem Klick den Button „Add“ wird die Regel hinzugefügt.

Zusätzlich können weitere Ports – die nur im Ziel LAN verfügbar sind – getunnelt werden. Geben wir z.B. als Source Port 88 und als Destination 192.168.1.10:80 ein, können wir vom Windows 7 Rechner über die Adresse http://localhost:88 auf die Webseite des Druckers (192.168.1.10) im entfernten LAN zugreifen.

Danach initialisieren wir mit dem Button „Open“ die Verbindung. Nach der Eingabe einer gültigen Benutzerkennung bauen wir mit einem beliebigen VNC Client die VNC Verbindung über den Hostnamen „localhost:5900“ auf.

Mac mini (Alu 2011) Xbench und Windows 7 Leistungsindex

Der diesjährige Mac mini 2011 mit Intel’s Sandy Bridge bringt die langerwartete Leistung eines Intel Core i5 Prozessors. Das Einsteiger-Gerät für 599 Euro sollte in vielen Bereichen eine ausreichend Leistung bieten.

Apple Mac mini 2011
Apple Mac mini 2011

Die onboard Grafik der Intel HD Graphics 3000 stört hierbei nicht. Schließlich laufen alle Macbook Pro’s damit standardmäßig auch, weil die dedizierte Leistung erst bei Bedarf zugeschaltet wird. Eine FullHD Darstellung aller OS X Lion Animationen läuft flüssig.

Wie bei meinem Mac mini Test vom letzten Jahr habe ich Xbench eine Messung durchgeführt und via BootCamp eine Windows 7 x64 Version installiert und den Windows-Leistungsindex Test durchlaufen lassen. Die CPU Leistung ist im Vergleich zum Mac Mini 2010 um 0,9 auf nun 6,9 angestiegen. Die Arbeitsspeicherleistung steigt von 5,5 auf sagenhafte 7,4. Besonders gut gefällt mir auch, dass die Intel onbord Grafik die Grafikleistung von zuvor 5,3 auf 6,3 anhebt.

Xbench Scoring
Xbench Scoring
Windows-Leistungsindex Mac mini 2011
Windows-Leistungsindex Mac mini 2011

Wer also einen guten Mac mit ausreichend Leistung braucht, der kann beherzt zugreifen.

Mac mini (Alu) Benchmarks und Windows 7 Leistungsindex

Am 15.06.10 stellte Apple seinen komplett überarbeiteten Mac mini im Aluminiumdesgin vor. Dieser Punktet auf dem ersten Blick durch sein deutlich kleineres Design, schneller CPU (Intel Core 2 Duo mit 2,4 GHz in der Std.-Ausführung) und GPU (Nvidia Geforce 320M). Zusätzlich wartet er mit einem HDMI-Ausgang sowie einem SD-Kartenleser auf.

Foto vom Mac mini Aluminium

Das besondere Merkmal – was ihn für mich interessant macht – ist seine geringe Leistungsaufnahme. Durch die neuen Komponenten soll diese weiter sinken. Laut den technischen Daten liegt der Verbrauch Im Idle-Modus nur noch bei 10 Watt. Die maximale kontinuierliche Leistungsaufnahme gibt Apple mit 85 Watt an.

Mac mini Hardware Übersicht
Abb. 1: Hardware Übersicht

In der Standardvariante ist eine Toshiba MK3255GSXF mit einer Rotationsrate von nur 5400 rpm verbaut.

Abb. 2: MCP89 Controller und Festplatte
Abb. 2: MCP89 Controller und Festplatte

Um ihn vergleichbar mit anderen Systemen zu machen, habe ich das Standard-Model 2,4 GHz / 320GB mittels Xbench geprüft. Nachträglich wurde via BootCamp Microsoft Windows 7 x64 installiert und der Leistungsindex ermittelt. Mithilfe des Windows-Leistungsindex Tests werden wichtige Systemkomponenten anhand einer Skala von 1,0 bis 7,9 bewertet.

Abb. 3: Xbench Einstellungen
Abb. 3: Xbench Einstellungen
Abb. 4: Xbench Scoring
Abb. 4: Xbench Scoring

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Für viele Desktop Aufgaben und gelegentliche Gaming-Pausen ist er ideal geeignet.

CPU Test 170.33
GCD Loop 280.30 14.78 Mops/sec
Floating Point Basic 137.66 3.27 Gflop/sec
vecLib FFT 111.98 3.69 Gflop/sec
Floating Point Library 268.67 46.78 Mops/sec

Thread Test 249.34

Computation 371.39 7.52 Mops/sec, 4 threads
Lock Contention 187.67 8.07 Mlocks/sec, 4 threads

Memory Test 194.01

System 222.47

Allocate 320.83 1.18 Malloc/sec
Fill 180.03 8753.66 MB/sec
Copy 207.75 4291.04 MB/sec

Stream 172.00

Copy 164.59 3399.55 MB/sec
Scale 160.71 3320.17 MB/sec
Add 183.67 3912.60 MB/sec
Triad 181.40 3880.62 MB/sec

Quartz Graphics Test 175.83
Line 138.60 9.23 Klines/sec [50% alpha]
Rectangle 168.15 50.20 Krects/sec [50% alpha]
Circle 150.05 12.23 Kcircles/sec [50% alpha]
Bezier 164.70 4.15 Kbeziers/sec [50% alpha]
Text 393.85 24.64 Kchars/sec

OpenGL Graphics Test 162.15
Spinning Squares 162.15 205.70 frames/sec

User Interface Test 162.33
Elements 162.33 745.00 refresh/sec

 

Was mir allerdings weniger zusagt, ist seine geringe Festplatten Leistung.

Disk Test    43.54

Sequential    90.76

Uncached Write    99.60    61.16 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write    103.34    58.47 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read    63.12    18.47 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read    117.47    59.04 MB/sec [256K blocks]

Random    28.64

Uncached Write    9.98    1.06 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write    73.78    23.62 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read    59.00    0.42 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read    112.19    20.82 MB/sec [256K blocks]

Der Einbau einer SSD würde sich hier anbieten und einen ordentlichen Performance-Schub erbringen. Die Leistung mit Windows 7 x64 ist ählich gut. Das Ergebnis übertrifft sogar meinen knapp ein Jahr alten Acer Aspire 5738G Laptop.

Abb. 5: Windows-Leistungsindex
Abb. 5: Windows-Leistungsindex

CPU Test170.33

GCD Loop280.3014.78 Mops/sec

Floating Point Basic137.663.27 Gflop/sec

vecLib FFT111.983.69 Gflop/sec

Floating Point Library268.6746.78 Mops/sec

Thread Test249.34

Computation371.397.52 Mops/sec, 4 threads

Lock Contention187.678.07 Mlocks/sec, 4 threads

Memory Test194.01

System222.47

Allocate320.831.18 Malloc/sec

Fill180.038753.66 MB/sec

Copy207.754291.04 MB/sec

Stream172.00

Copy164.593399.55 MB/sec

Scale160.713320.17 MB/sec

Add183.673912.60 MB/sec

Triad181.403880.62 MB/sec

Drucker Installation & Freigabe endet mit Fehler 0x000006d9

Auf einem Windows 2008 R2 Server oder Windows 7 Client wird ein neuer  Netzwerk-Drucker mit Hilfe des Netzwerkdruckerinstallations-Assistenten  hinzugefügt. In den folgenden Dialogen des Assistenten erfolgt die Angabe eines frei wählbaren Hostnamens / IP-Adresse, Anschlussnamen sowie die Auswahl eines bereits vorhandenen oder eines neuen Druckertreibers.
Druckerinstallation über Druckerverwaltung
Es folgt eine Zusammenfassung der Geräteangaben und nach einem weiteren Klick wird der wird Druckertreiber installiert. In diesem Anwendungsfall bricht der Assistent mit der Meldung „Drucker konnte nicht installiert werden. Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden (Fehler 0x000006d9).“ ab. Die gleiche Fehlermeldung tritt übrigens auch auf, sobald man einen bereits eingerichteten Drucker freigeben möchte.
Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden Fehler 0x000006d9.

Die Lösung dieses Problems ist simpel. Die Ursache ist der deaktivierte Windows-Firewall Dienst. Der gerne mal in einem Firmennetzwerk (Domäne) deaktivierte Dienst verhindert den Abschluss der Installation. Ein Rechtsklick auf Starten oder die Änderung des Starttyps über die Eigenschaften auf „Automatisch“ löst das Problem dauerhaft. Danach kann der Druckertreiber wie beschrieben installiert und / oder freigegeben werden.

Dienste Verwaltung
Dienste Verwaltung / Windows Firewall starten

Microsoft SQL Server Instanznamen ändern nach sysprep

Wird ein Microsoft SQL Server z.B. aus einem Template unter einem neuen Hostnamen deployed inkl. abschließendem sysprep, so ist es notwendig die Standardinstanz bzw. benannte Instanz des SQL Servers dementsprechend anzupassen.

Ausgabe des Instanznamens:

select @@servername

Ändern einer Standardinstanz (Werte zwischen den ‚ ‚ anpassen):

sp_dropserver ‚alter_servername‘
go
sp_addserver ’neuer_servername‘ , local
go
Ändern einer benannten Instanz (Werte zwischen den ‚ ‚ anpassen):
sp_dropserver ‚alter_servername\instanzname‘
go
sp_addserver ’neuer_servername\instanzname‘ , local
go

Deaktivierter Ruhezustand entfernt hiberfil.sys Datei nicht.

Wird unter Windows XP oder Windows Server 2003 der Ruhezustand über die Energieoption deaktiviert, so wurde die dafür zuständige Datei „hiberfil.sys“ automatisch gelöscht. Bei einer Virtuellen Machine (VM) ist dies eine schnelle Möglichkeit den eventuell zu knapp bemessenen Speicherplatz frei zu halten. Zumal ein aktiver Ruhezustand bei einer VM unnütz erscheint.

Ab Windows Vista, 7, Server 2008, Server 2008 R2 geschieht dies nicht automatisch. Das Kommandozeilen Programm „powercfg.exe“ hilft hier weiter. Starten Sie die Eingabeaufforderung mit einem Rechtsklick auf „Als Administrator ausführen“.

Deaktivieren des Ruhezustands und löschen der „hiberfil.sys“ Datei:

powercfg -hibernate off

Ruhezustand aktivieren und  automatisches erzeugen der „hiberfil.sys“ Datei:

powercfg -hibernate on